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Genossenschaften: Der Geheimtipp

Wohnungsgenossenschaften bieten faire Mieten und Mitbestimmung. Der Nachteil: Wartelisten. Trotzdem einer der besten Wege zu bezahlbarem Wohnraum.

Was ist eine Genossenschaft?

Wohnungsgenossenschaften gehören ihren Mitgliedern. Du kaufst Anteile (meist 500-3000€) und bekommst Zugang zu Wohnungen. Keine Gewinnmaximierung - Mieten sind oft 20-40% unter Markt. Die Anteile bekommst du bei Auszug zurück.

Wie komme ich rein?

Mitglied werden (online oder vor Ort), Anteile kaufen, auf Warteliste setzen. Wartezeiten: 1-5 Jahre je nach Stadt und Genossenschaft. Manche haben gar keine Wartelisten. Initiativbewerbungen für konkrete freie Wohnungen möglich.

Vor- und Nachteile

Vorteile: Faire Mieten, Kündigungsschutz, Mitbestimmung, oft gute Instandhaltung. Nachteile: Lange Wartezeiten, Anteile binden Kapital, weniger Auswahl, manchmal älterer Bestand.

Große Genossenschaften

Berlin: GEWOBAG, degewo, HOWOGE. München: GWG, GEWOFAG. Hamburg: SAGA GWG. Jede Stadt hat eigene. Google '[Stadt] Wohnungsgenossenschaft'. Auch kleine lokale Genossenschaften checken - oft kürzere Wartelisten.

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